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Mir schmeckt es,
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Partizipation - Was ist das eigentlich?

Partizipation - Kinder aktiv beteiligen??

Alle machen mit....

Die Ziele sind hoch gesteckt: Kinder sollen bereits in der Kita zu selbstbewussten und kommunikativen Persönlichkeiten heranwachsen, die Argumente abwägen und ihre eigene Meinung vertreten können. Damit diese Ziele erreicht werden können, muss die frühkindliche Bildung, Erziehung und Be-treuung entsprechend auf die Meinungsbildung ausgerichtet werden. Der Grundsatz dahinter lautet - Partizipation.

Mitmachen will gelernt sein!

Das Grundrecht der Partizipation bedeutet in den Kitas und Horten des Paritätischen mehr als nur, dass Kinder einfach „mitmachen“ dürfen. Im Gegenteil, die Kinder werden aktiv dabei unterstützt, sich eine eigene Meinung zu bilden und diese auch zu äußern. Die Aufgabe der Pädagogen ist es, das Machtverhältnis zwischen Erwachsenen und Kindern demokratisch zu gestalten und jedem Kind – unabhängig von Alter, Entwicklung und Fähigkeiten – Wege zu eröffnen, bei allen Angelegenheiten, die es betreffen, mitzuentscheiden und mit zu handeln. Ohne diese aktive und ernst genommene Teilhabe, die ein ideales Lern- und Übungsfeld bietet ist Bildung übrigens nicht zu schaffen.

Was müssen Kinder?

Gerade die Regelungen zum Essen oder zur Schlafenszeit führen immer wieder zu Diskussionen zwischen Eltern, Pädagogen und Kindern. Muss ein Kind zum Beispiel gegen seinen Willen schlafen? Muss es das zu einer bestimmten Zeit und in einer vorgegebenen Länge tun? Oder muss ein Kind alles probieren, was es angeboten bekommt? Und muss das Kind den Teller leer essen, den es sich selbst vollgeschöpft hat, auch wenn es deutlich signalisiert, satt zu sein? Nimmt man Partizipation und das Ziel einer selbstbewussten und selbstbestimmten Persönlichkeit ernst, bedarf es sich auf Aushandlungsprozesse einzulassen, damit jedes Kind erfährt, dass sein
„Wort“ zählt.

Wie funktioniert es bei uns:

In den Paritätischen Kindertageseinrichtungen wird Partizipation auf unterschiedliche Art und Weise in den Kita- und Hortalltag integriert und realisiert. Die Kinder ...

  • werden in die Planung von gemeinsamen Aktivitäten (z.B. Ausflüge, Umgestaltung eines Gruppenraumes) einbezogen,
  • können Projekte zu Themen machen, für die sie sich interessieren,
  • äußern ihre Wünsche, Anliegen und Bedürfnisse im Kita- und Hortalltag, z.B. in Kinderkonferenzen, Kinderversammlungen oder Erzählkreisen,
  • wählen aus Spielangeboten aus, ihren Spielort und auch ihren Spiel-Partner,
  • entscheiden über das Essen und die Schlafregelungen mit.
Partizipation

SO WIRD PARTIZIPATION BEI DEN STADTMÄUSEN IN REGENSBURG GELEBT:
Kinder brauchen eine gesunde Mischung aus vorgegebenen Rahmenbedingungen, die ihnen Halt und Sicherheit bieten, und Möglichkei-ten, selbst ihre Bildungsprozesse zu schaffen. Deshalb bekommen sie bei den Stadtmäusen in Regensburg ein tragendes Mit-Entscheidungsrecht, das sie in ihrer Entwicklung zu starken, individuellen Menschen reifen lässt.

Projektarbeit

Sind mehrere Kinder an einem Thema interessiert, entwickelt das Team daraus ein Projekt-Thema. Bei einem Projekt
werden Interessen gebündelt, Ideen gemeinsam mit den Kindern entwickelt und entsprechende Aktivitäten in den unterschiedlichen Bildungsbereichen umgesetzt.

Maximäuse

Das Kita-Team „interviewt“ regelmäßig die älteren Krippenkinder und fragt nach, was ihnen in der Einrichtung gefällt
und was sie gerne machen würden. Die Ideen und Wünsche werden vor den Augen der Kinder aufgeschrieben, dann gemeinsam in der Maximäuse-Gruppe vorgetragen und über deren Umsetzungsmöglichkeiten gesprochen.

Theo und seine Eltern haben uns netterweise erlaubt, dass wir das Interview mit ihm hier veröffenlichen dürfen.

Freispiel

Die Kinder entscheiden während der Freispielzeit regelmäßig, welche Räume sie „be-spielen“ möchten. Dazu stehen neben dem Gruppenraum, der Flur, die Garderobe, das Bad und der Schlafraum zur Verfügung. Im Atelier wählen die Kinder aus, ob sie dort kneten, mit Fingerfarbe oder Pinselmalen oder mit Schere und Kleber basteln möchten.

Schlafen

Bei uns gibt es nach dem gemeinsamen Mittagessen eine allgemeine Schlafenszeit, jedoch orientieren wir uns prinzipiell an den Schlafbedürfnissen der Kinder. Jüngere Kinder dürfen bei Bedarf bereits vormittags ein Nickerchen halten, ältere Kinder, welche sich bereits verbal äußern können und nicht mehr schlafen wollen, können im Schlafraum nur ruhen oder sich anderweitig leise beschäftigen.

Essen

Die Kinder kommen morgens mit ganz unterschiedlichen Frühstücksvoraussetzungen in die Einrichtung. Daher kön-
nen sie selbst entscheiden, ob sie ander gemeinsamen Brotzeit teilnehmen oder schon vorher selbstständig etwas frühstücken möchten. Ebenso auch beim angebotenen Mittagessen kann jedes Kind für sich bestimmen, ob wann und wieviel es von den einzelnen Gerichten wie Suppe, Haupt- und Nachspeise essen möchte.

Morgenkreis

Der gemeinsame Morgenkreis findet nicht täglich statt.
Wir orientieren uns an der aktuellen Situation nach der Freispielzeit. Je nach Wetterlage, Stimmung in der Gruppe und Interesse am gemeinsamen Singen gestalten wir diese Aktivität. Findet ein Morgenkreis statt,dann äußern die Kinder teils verbal oder durch Bewegung, welche Lieder oder Singspiele sie gerne machen möchten.

Dieser Beitrag im KITA ABC stammt aus unserem Pari Kita Magazin. Den vollständigen Artikel mit Fotos können Sie hier nachlesen.


Bewertung:
 

Gefördert durch die Bayerische Staatsregierung

Die Gemeinnützige Paritätische Kindertagesbetreuung GmbH in Nord- und Südbayern betreibt über 50 Kinderkrippen, Kindergärten, Kooperationseinrichtungen, Horte und Kinderhäuser in und um München, Regensburg, Nürnberg, Erlangen und Forchheim. Alle PariKitas zeichnen sich aus durch eine liebevolle Betreuung, hohe fachliche Qualität und anspruchsvolle Pädagogik auf Basis der Grundwerte des Paritätischen: Vielfalt, Toleranz und Offenheit.