Kindergarten
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Heistergeister
Mit ganz viel Liebe
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wachsen und gedeihen wir prächtig
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Paritätischer Kindergarten Heistergeister Nürnberg

Der Kindergarten Heistergeister befindet sich in der Nürnberger Südstadt, im Stadtteil Werderau. Er liegt in einer verkehrsberuhigten Zone. Der Kindergarten wurde im Mai 2006 renoviert und eröffnet. Unsere Einrichtung befindet sich im Erdgeschoss eines zweistöckigen Wohnhauses. Der separate Eingang zu unseren Räumen ist in der Forsterstraße.

Kindergarten mit 22 Betreuungsplätzen

In der Nürnberger Südstadt im Stadtteil Werderau

Wir arbeiten mit der Hengstenberg-Pädagogik

 

Lage und Kontakt

Kindergarten Heistergeister
Heisterstraße 74 90441 Nürnberg

0911 9418434
hstrgstrprtt-byrnd

Beste Erreichbarkeit:
Montag bis Mittwoch von 7.30–9.00 Uhr und 14.00–16.00 Uhr
 

Unsere Einrichtung

Im Kindergarten Heistergeister betreuen wir 22 Kinder bis zum Schuleintritt.

Öffnungszeiten:
Mo–Do 7:30–16:00 Uhr
Fr 7:30–15:00 Uhr

Unser Team

Wir arbeiten in unserer Einrichtung ausschließlich mit festangestelltem, bestens qualifiziertem Betreuungspersonal, das wir im Team auch sorgfältig nach persönlichen Fähigkeiten zusammenstellen, damit vielfältige Begabungen in den Betreuungsalltag mit eingebracht werden können.
Unsere MitarbeiterInnen profitieren, eingebunden in ein großes Netzwerk, von den Erfahrungen und dem Wissen einer großen Anzahl von KollegenInnen. Die Basis für eine gute Zusammenarbeit liegt in der gegenseitigen Achtung und Anerkennung, im guten kollegialen Umgang und in der Ehrlichkeit und Offenheit miteinander. Grundvoraussetzung für den gemeinsamen Erfolg ist der Wille jedes Einzelnen, sich im und für das Team zu engagieren.
In unserem Team arbeiten pädagogische Fach- und Ergänzungskräfte, Fachkräfte mit Zusatzausbildung Frühförderung und Anleiterqualifizierung  und ebenso verschiedene Praktikanten der Fachakademien für Sozialpädagogik.

Unsere Leitung

Unsere Leitung Fabian Eisele
Fabian Eisele
 

Unser Konzept

Die Beschreibung des pädagogischen Rahmens dient der Orientierung und Information über die Arbeit in unserem Kindergarten Heistergeister. Sie zeigt unsere besonderen Schwerpunktsetzungen in der pädagogischen Arbeit auf und geht auf die Punkte näher ein, die Paritätische Kindertagesbetreuung besonders auszeichnen. Getragen von der Idee der Parität, der Gleichheit aller in ihrem Ansehen und ihren Möglichkeiten, arbeiten wir im Kindergarten Heistergeister ohne parteipolitische Bindungen nach den Prinzipien der Vielfalt, Offenheit und Toleranz. Wir orientieren uns dabei an neuen entwicklungspsychologischen Erkenntnissen und an der Bildungsforschung sowie am Bayerischen Bildungs- und Erziehungsplan.

Die Kindheit ist das Fundament des Lebens und des lebenslangen Lernens. Der Kindergarten Heistergeister ist somit ein wesentlicher Baustein zu einer gelungenen Kindheit und Bildungsbiografie.

Die individuelle Wahrnehmung des Kindes, die Achtung seiner Persönlichkeit und seine Bildung prägen die Zielsetzungen unseres pädagogischen Handelns.

Die Hengstenberg Pädagogik

Wir lassen die Jungen und Mädchen grundsätzlich selbständig forschen und entdecken. Lediglich bereiten wir die speziellen Bewegungsgegenstände und -geräte vor (Leitern, Hocker, Balancierstangen, Hühnerleitern, Bretter), um die Kinder zu verlocken, damit zu experimentieren, zum Krabbeln, Balancieren, Springen, Umbauen, Tragen… oder ihrer Fantasie nachzugehen.

Alle Materialien sind kombinierbar und dienen als vielseitige und bewegliche Bauelemente. Somit bieten sie einerseits den Mädchen und Jungen die Möglichkeit, sich Bewegungslandschaften zu bauen, die sie in ihrem eigenem Zeitmaß und eigener Dynamik erkunden dürfen und die der Entfaltung ihrer Geschicklichkeit und Bewegungsfreude Raum geben.
Jungen und Mädchen erleben sich in ihrer ganzen Körperlichkeit. Indem sie sich barfuß bewegen, begreifen sie über ihre Fußsohlen die unterschiedlichen Oberflächen und entdecken die Lebendigkeit ihrer Zehen, mit denen sie für einen sicheren Halt sorgen.

All diese Erfahrungen übertragen die Mädchen und Jungen in den Alltag: Wie verhalte ich mich, wenn es wacklig wird? Wie falle ich? Ich kann zurückgehen, wenn ich mir zu viel zugemutet habe!

Pädagogik nach Maria Montessori

Wir orientieren uns an den Prinzipien der Maria Montessori-Pädagogik. Das zentrale Element dieser Pädagogik ist die Eigenständigkeit von Jungen und Mädchen, die freie Entscheidung für das Handeln und Tun der Kinder.
„Hilf mir, es selbst zu tun!”

Der Leitsatz der Maria Montessori spiegelt sich auch in unserer Arbeit wieder. Nicht: „Lieber Erzieher, liebe Erzieherin, lieber Vater, liebe Mutter, mache es für mich“, sondern: „Gib mir nur Hilfestellung, dass ich es allein schaffen kann“.

Wir alle kennen den Ausspruch von Kindern: „Ich bin doch schon groß!“ Ja! Mädchen und Jungen sind auf ihre Art groß, wenn wir sie nicht für klein und dumm halten und entsprechend behandeln.
Wir ermutigen die Jungen und Mädchen zum „Selbst-Tun“, zum Versuch und geben ihnen Hilfestellung. Jedoch werden wir ihnen nur den Weg dorthin zeigen, gehen müssen sie ihn selbst.

KIKUS Kinderkurs Deutsch

„Kinder sollen lernen, sich angemessen in der deutschen Sprache auszudrücken" laut § 5 BayKiBiG. Um diesen Lernauftrag nachzugehen, haben wir uns zusätzlich zum Deutsch 240 für den KIKUS Deutsch entschieden. Damit handeln wir verantwortungsvoll für die Inklusion, Chancengleichheit und Mehrsprachigkeit der Kinder. Dies sind auch die drei wesentlichen Ziele der Methode KIKUS.

Das KIKUS-Konzept bietet ein einfaches, praxiserprobtes und effektives Modell, um die Mädchen und Jungen beim Erwerb des Deutschen und ihrer Erstsprachen zu unterstützen. Es basiert auf drei "Bausteinen":

  • gezielte Sprachförderung KIKUS DEUTSCH in der Kleingruppe (max. 8 Kinder)
  • Festigung des Gelernten im Einrichtungsalltag und
  • Förderung der Erstsprache/n durch das Elternhaus.

Die KIKUS Leiterin macht Themen der kindlichen Erfahrungswelt (z.B. Familie, Kleidung, Essen etc.) zum Gegenstand des spielerischen Lernens. Wortschatz, Grammatik und sprachlich-soziale Handlungsmuster werden kindgerecht vermittelt und eingeübt. Des Weiteren wird über eine gezielte Eltern-Kind-Arbeit, die Beschäftigung mit der Erstsprache des Kindes zu Hause angeregt. Mädchen und Jungen erfahren, dass Zweisprachigkeit kein Makel ist, sondern ein Reichtum. Das stärkt ihr Selbstvertrauen und ihre Sprachkompetenz in beiden Sprachen.

Werkstatt lernen

Die Lernwerkstattidee greift die Überlegung des Situationsansatzes auf, Lebenssituationen der Kinder zum Ausgangspunkt des „Lernens“ in Sinnzusammenhängen. In Lernstationen gibt es Arbeitsmaterialien (denen Bildungsbereiche zugeordnet sind, z.B. Mathematik, Schrift u. Lesen, Naturwissenschaften, Technik, Bauen und Konstruieren) für die Jungen und Mädchen, die die selbst auswählen können. Sie werden so präsentiert, dass Kinder in ihnen eine Aufforderung entdecken zum Handeln, Ausprobieren und zum Begehen von Lernwegen.

Auf engstem Raum findet sich eine Vielzahl von Materialien und Anregungen, die zum Untersuchen, Ausprobieren und Überprüfen verlocken. Größen, Gewichte, Farben, Elemente mit allen Sinnen erfühlen und begreifen; der Neugier freien Lauf lassen und mit den eigenen Händen erforschtes Wissen abspeichern – diese Möglichkeiten bietet die Lernwerkstatt. Die Pädagoginnen fungieren in der Werkstatt als stille Beobachter und Helfer, die nur aktiv werden, wenn sie gefragt werden.

Bild vom Kind

Jedes Kind hat das Recht auf individuelle Förderung, tragfähige Beziehungen, Entwicklung und Erziehung zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit, Mitgestaltung ihrer Entwicklungsschritte und bestmögliche Bildung.

Der größte Drang eines jeden Kindes ist das Lernen. Dabei beginnt das Lernen mit dem ersten Atemzug. Mädchen und Jungen lernen nicht immer das, was die Erwachsenen gerade möchten, sondern das, was ihr Interesse und ihre Aufmerksamkeit auf sich zieht. Im Vordergrund steht hierbei der Prozess des Lernens, also das „Lernen zu lernen“. In Interaktion mit anderen Kindern und dem Erwachsenen begibt sich das Kind auf den Weg des Lernens und Entdeckens. Hierbei können sie abwechselnd Lernende und Lehrende sein.

Dieses Lernen braucht Führung und Begleitung, um eine größtmögliche Entfaltung zu erreichen, denn die entwicklungshemmenden Einflüsse sind in der gegenwärtigen Zeit gewaltig. Das Lernen geschieht in den ersten Lebensjahren über Handeln und Erleben, erst später in der Schulzeit über Assoziieren und Denken.

Bindung und die Bedeutung von Beziehungen

Die Entwicklung des Kindes beruht auf einer gefühlsmäßigen Bindung an erwachsene Menschen. Die Art und Weise, wie die Bezugsperson auf die Signale des Kindes reagiert und wie der Austausch zwischen dem Kind und der Bezugsperson erfolgt, hat Einfluss auf die sich entwickelnde Bindung.

Wichtig sind Nähe und Zuverlässigkeit, ein liebevoller Umgang und die kontinuierliche Bereitschaft des Erwachsenen zu zeigen, dass die kindlichen Bedürfnisse verstanden werden und auf sie eingegangen wird. Nur auf der Grundlage einer sicher gewachsenen Bindung und Geborgenheit zeigt das Kind Explorationsverhalten und macht sich auf, seine Umwelt zu entdecken. Vor diesem Hintergrund wird unter Berücksichtigung der unterschiedlichen Altersgruppen im Kindergarten Heistergeister nach einem verbindlichen Eingewöhnungskonzept gearbeitet. In der Kindheit sind die Beziehungen zu anderen Kindern und mit zunehmendem Alter auch die Beziehungen innerhalb von Gruppen von großer Bedeutung.

Unser pädagogisches Handeln regt gruppendynamische Prozesse an und unterstützt das Entstehen von Freundschaften. Das Erleben von positiver sozialer Zugehörigkeit ist unser Ziel für jedes einzelne Kind. Es sichert das emotionale Wohlbefinden als elementare Voraussetzung für den Bildungserfolg.

Basiskompetenzen

Basiskompetenzen sind grundlegende Fertigkeiten, Fähigkeiten, Haltungen und Persönlichkeitscharakteristika, die das Kind benötigt, um seine Persönlichkeit zum Ausdruck zu bringen sowie in Interaktion mit seinen Mitmenschen zu treten. Sie bilden die Grundlage für Identität, Wohlbefinden und Erfolg in Gemeinschaft, Schule, Beruf, Familie und Gesellschaft. Basiskompetenzen bilden sich in erster Linie in den ersten acht bis neun Lebensjahren aus. Deshalb stehen der Erwerb und die Entwicklung der Basiskompetenzen im Mittelpunkt unserer pädagogischen Arbeit.

Die Förderung und Entwicklung der Basiskompetenzen sind Ausgangspunkt für jegliche pädagogische Planung und Intervention. Spielen und Lernen sind dabei immer eng miteinander verknüpft. Jede Aktion, jedes Projekt und jede Tätigkeit des Kindes während des Freispiels dienen der Kompetenzerweiterung und sind verknüpft mit dem Erwerb von inhaltlichem Wissen.

Durch das Angebot vielfältigster Bildungs- und Erziehungsbereiche wird immer darauf geachtet, dass die Entwicklung der im Folgenden formulierten Basiskompetenzen bei den Kindern unterstützt wird.

  • Personale Kompetenzen: Selbstwertgefühl, positives Selbstkonzept, Autonomieerleben, Kompetenzerleben, Selbstregulation, Neugier, Denkfähigkeit, Problemlösefähigkeit, Phantasie, Physische Kompetenzen, etc.
  • Soziale Kompetenzen: Gute Beziehungen, Empathie, Orientierung zu Werthaltungen, Kommunikationsfähigkeit, Kooperationsfähigkeit, Konfliktmanagement, Wertehaltung, Achtung von Andersartigkeit, Verantwortungsübernahme, Fähigkeit zur demokratischen Teilhabe, etc.
  • Lernmethodische Kompetenz: Grundlage für bewussten Wissens- und Kompetenzerwerb, Lernen wie man lernt, Kompetenz eigene Lernprozesse wahrzunehmen, zu steuern und zu regulieren, etc.
  • Resilienz: Entwicklung von Widerstandsfähigkeit und Flexibilität, kompetenter Umgang mit Veränderungen und Belastungen, positives Selbstkonzept, sichere Beziehungen, etc.

Bedeutung des Spieles

Die elementarste Form des Lernens in der frühen Kindheit ist das Spiel. Es liegt in der Natur von Jungen und Mädchen, sich selbst, die Welt um sich herum, Beobachtungen und Erlebnisse im Spiel zu begreifen. Mädchen und Jungen, die viel und intensiv spielen, nehmen dabei ihre Einmaligkeit, ihre Handlungsmöglichkeiten und -grenzen, ihre Gedankenwelt wahr und können somit ihre Alltagseindrücke und Gefühle verarbeiten. Für die Persönlichkeitsentwicklung ist dies von zentraler Bedeutung. Es regt die Phantasie und Kreativität an, fördert den sozialen Austausch und die Sprachentwicklung.

Entwicklungsforscher haben einen engen Zusammenhang zwischen Spiel- und Schulfähigkeit festgestellt. Hierbei wird die Zunahme von eingeschränkter Schulfähigkeit in Zusammenhang mit einer weniger ausgeprägten Spielfähigkeit festgestellt.

Da das Spiel als Nährboden für darauf aufbauenden Erwerb von notwendigen schulischen Fähigkeiten gesehen wird, ist das freie Spiel fester Bestandteil im Alltag des Kindergartens und nimmt einen hohen zeitlichen Stellenwert ein.

Integrative Arbeit

Die integrative Arbeit orientiert sich daher an der Befindlichkeit und den Bedürfnissen sowie dem Entwicklungsstand der Jungen und Mädchen und wird so lebensnah wie möglich gestaltet. Wir arbeiten nicht nur an den individuellen Schwächen und Defiziten der Jungen und Mädchen, sondern geben ihnen eine gezielte Hilfestellung und Unterstützung für die Bewältigung des Alltagsgeschehens. Dabei knüpfen wir motivierend an das von den Jungen und Mädchen bereits Erreichte an. Mädchen und Jungen mit besonderen Bedürfnissen erhalten im Kindergarten „Heistergeister“ individuelle Therapien durch die Fachdienste und können somit optimal unterstützt werden. Es führt dazu, dass der Junge oder das Mädchen mit besonderen Bedürfnissen sich in unserem Kindergarten wohl fühlt, Teil seiner Kindergartengruppe ist und Spielpartner und Freunde findet.

Einzelintegration ist deshalb für uns keine Einzelmaßnahme für das Kind oder Einzelförderung im Leistungsbereich. Nicht nur Jungen und Mädchen mit besonderen Bedürfnissen erzielen einen ungemein großen Gewinn aus einem Integrationskindergarten (sowohl im kognitiven als auch im sozialen Bereich) auch für Jungen und Mädchen ohne Beeinträchtigungen ergeben sich vollkommen neue soziale Erfahrungen. Das Ziel der Integration ist daher das gemeinsame Leben und gegenseitige Lernen von Jungen und Mädchen mit und ohne Behinderung.

Partizipation

Wir legen großen Wert darauf, dass sich die Mädchen und Jungen an Entscheidungsprozessen beteiligen. In unserer Einrichtung werden die Jungen und Mädchen auf das Leben in der Gesellschaft vorbereitet, indem sie lernen, Konflikte auf demokratischem Weg zu lösen, eine eigene Position zu beziehen, anderen Meinungen zuzuhören, sowie Kompromisse zu finden. Ziel ist es, dass Mädchen und Jungen an Entscheidungen, die ihr Leben in der Einrichtung betreffen aktiv teilhaben. Dadurch entwickeln sie ein Grundverständnis, dass sie als Mädchen und Jungen Rechte haben. Die Beteiligung im Dialog ist nicht auf dem verbalen Austausch beschränkt.
Beispiele für das Mitgestalten/Mitbestimmen im Kindergarten Heistergeister:

  • Gestalten des Tagesablaufes im Morgenkreis
  • Kinderkonferenzen
  • Gruppenentscheidungen per Mehrheitswahl
  • Auswahl der Ausflugsziele
  • Auswahl von Projekten
  • Gemeinsame Konfliktlösungen
  • Gestalten der Räume
  • Auswahl und Mittätigkeit beim Zubereiten des Frühstücks sowie des Mittagessens am Freitag
  • Dienste im Kindergartenalltag (Tischdecken, Einkaufen, Gießen der Pflanzen…)

Unsere Ernährung

Ernährung ist ein Kernthema in unserem Kindergarten. Nicht nur mit Blick auf das wachsende Übergewichtsproblem bei Jungen und Mädchen ist das Bewusst machen einer gesunden Lebensweise ein wichtiger Aspekt in unserem Kindergartenalltag. Dazu gehört z. B. abwechslungsreiche und gesunde Ernährung oder das gemeinsame Frühstück am Freitag. Somit können wir frühzeitig Ernährungsfehlern und ungünstigen Essgewohnheiten entgegenwirken.

Mittagessen

Essen und Trinken ist bei uns mehr als nur Nahrungsaufnahme. Die Atmosphäre, die die Mädchen und Jungen während des Essens erleben, beeinflusst ihre Ernährungsgewohnheiten und ihre Fähigkeit, etwas zu genießen. Eine angenehme Atmosphäre entsteht, wenn die Jungen und Mädchen gemeinsam am Tisch sitzen und sich selbstständig an appetitlich angerichteten Speisen bedienen.

Täglich werden wir mit frischem, warmen Essen von einem Caterer beliefert. Lebensmittelallergien und Unverträglichkeiten von Mädchen und Jungen, sowie kulturell oder religiös begründete Ernährungsvorgaben werden so dokumentiert, dass sie allen Pädagoginnen zugängig sind und berücksichtigt werden können. Mädchen und Jungen, die bestimmte Speisen nicht zu sich nehmen können, erhalten nach Möglichkeit und in Absprache mit dem Essenslieferanten alternative Angebote. Mädchen und Jungen wählen demokratisch das Menü aus und machen Vorschläge für den Speiseplan.

Das Frühstück und die Zwischenmahlzeit am Nachmittag

Die Jungen und Mädchen bringen ihr Frühstück von zu Hause mit, z.B. Wurst-, Käsebrot, Vollkornbrot oder -brötchen, Naturjoghurt, klein geschnittenes Gemüse und Obst, ungezuckertes Müsli oder Cornflakes. Die Zwischenmahlzeit am Nachmittag ist in Form von Gemüse- oder Obstteller (zurzeit gespendet vom bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten). Jeden Montag bekommen wir eine Obst- und Gemüsekiste vom Öko-Bauernhof „Hutzelhof“ gespendet. Freitags frühstücken alle Jungen und Mädchen gemeinsam. Im Wechsel gibt es entweder Cornflakes mit Milch, Joghurt und Obst oder Brot mit Butter, Käse, Wurst (keine Schweineprodukte) sowie Gemüse.

Die Getränke

Jeder Junge und jedes Mädchen hat seine eigene Trinkflasche im Kindergarten. Somit haben wir eine bessere Übersicht, wieviel die Jungen und Mädchen trinken. Im Laufe des Tages können sie jederzeit trinken. Zusätzlich machen wir gemeinsame Trinkpausen. Jeden Morgen füllen wir die Flaschen im Kindergarten mit ungesüßtem Tee oder Wasser.

Unsere Eltern

Eltern und Pädagoginnen begegnen sich beim Einritt der Jungen und Mädchen in die Einrichtung in gemeinsamer Verantwortung für das Kind. Für das Gelingen einer guten Erziehungs- und Bildungspartnerschaft sind gegenseitige Wertschätzung und Unterstützung erforderlich.

Beteiligung, Mitverantwortung, Mitbestimmung

Es wird jährlich zu Beginn des Kindergartenjahres ein Elternbeirat gewählt, der eine beratende Funktion hat und Interessensvertretung für die Belange der Kinder und Eltern ist. Veranstaltungen und besondere Anlässe werden gemeinsam geplant und gestaltet. Einmal jährlich findet eine Elternumfrage statt. Hier haben die Eltern die Möglichkeit, anonym ihre Meinung schriftlich zu äußern. Die Auswertung wird den Eltern öffentlich gemacht.

Für Anregungen und Wünsche seitens der Eltern hat das Team stets ein offenes Ohr.

Es wird jedem die Chance geboten, in unserer Einrichtung zu hospitieren, um einen Einblick in den Kindergartenalltag zu erhalten. Auch als Begleitung bei Ausflügen oder als Unterstützung bei Festen und Feiern finden sich immer wieder hilfsbereite Eltern, die sich zur Verfügung stellen und auch sehr willkommen sind.

Beratung, Vermittlung von Fachdiensten

Mütter und Väter suchen häufig Unterstützung in Erziehungs- und Gesundheitsfragen. Der Gang auf Ämter und Beratungsstellen fällt oft schwer. Wir können den Eltern Lösungsvorschläge unterbreiten, oder sie direkt an die zuständigen Stellen verweisen. In folgenden Beratungsfeldern kann Vermittlungsberatung von Familien in Anspruch genommen werden: Erziehungsfragen, Betreuungsmöglichkeiten, Freizeitangebote/Gruppenangebote, Gesundheit, Schule, Vermittlung von Fachdiensten.

Zusätzlich besteht das Angebot einer Beratung sowie Hilfestellung bei unterschiedlichen Problemlagen durch eine Elternberaterin in Anspruch zu nehmen.

Information und Austausch

Im Eingangsbereich liegt ein Tagebuch aus. Dort findet eine tägliche Dokumentation was im Kindergartenalltag stattgefunden hat. Zudem erscheint zwei Mal im Jahr eine Kindergarten Zeitung. Dadurch erhalten die Eltern zusätzlich einen genaueren Einblick über die vergangen Monate.

Im Eingangsbereich hängen wir aktuelle Informationen für die Eltern aus. Zusätzlich bekommen sie besonders wichtige Infos wie z.B. Schließtage noch einmal als Elternbrief ausgehändigt.

Das Erst- oder Anmeldegespräch spielt eine wichtige Rolle, da es meist die erste Kontaktaufnahme zu Eltern und Kind ist. Wir informieren die Mütter und Väter über die Einrichtung, das Tagesgeschehen, unsere pädagogische Arbeit und zeigen ihnen die Räumlichkeiten. Damit möchten wir unsere Arbeit transparenter gestalten und den Eltern die Möglichkeit zum Nachfragen geben.

Ein- bis zweimal jährlich finden Entwicklungsgespräche zwischen Eltern und dem Fachpersonal statt.

Wir wollen in Elterngesprächen Vertrauen aufbauen, um den Eltern stets die notwendige Unterstützung und Beratung anbieten zu können. Zur Vorbereitung auf das Gespräch bekommen die Eltern ein Informationsblatt zur Ressourcensonne. Wir nutzen Elterngespräche als Chance, den Entwicklungsstand und die Fähigkeiten des Kindes umfassend darzustellen und geben Tipps zur Strukturierung des Familienalltags, zur Erziehung und Förderung der Kinder.

Wir wünschen uns für die Zusammenarbeit mit den Eltern einen offenen und vertrauensvollen Umgang miteinander, sowie den Mut, mit Fragen und Ideen auf uns zuzukommen.

Anmeldung

Jeden ersten Dienstag im Monat zwischen 15:00–16:00 Uhr oder nach telefonischer Vereinbarung können interessierte Eltern mit ihrem Kind den Kindergarten besichtigen und sich über unsere Arbeit informieren. Die Eltern erhalten einen Voranmeldebogen den sie bei Interesse für unsere Einrichtung ausfüllen können.

Die Aufnahmen finden in der Regel zum September des jeweiligen Jahres statt. Hin und wieder kommt es vor, dass auch unter dem Jahr Kinder aufgenommen werden können, falls ein Platz frei ist.

Die Zusage für einen Kindergartenplatz erhalten die Eltern telefonisch. Beim Telefonat wird ein Termin für das Aufnahmegespräch vereinbart.

Kindergarten Heistergeister
Heisterstraße 74 90441 Nürnberg

0911 9418434
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Beste Erreichbarkeit:
Montag bis Mittwoch von 7.30–9.00 Uhr und 14.00–16.00 Uhr

Kita-ABC

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Die Gemeinnützige Paritätische Kindertagesbetreuung GmbH in Nord- und Südbayern betreibt über 50 Kinderkrippen, Kindergärten, Kooperationseinrichtungen, Horte und Kinderhäuser in und um München, Regensburg, Nürnberg, Erlangen und Forchheim. Alle PariKitas zeichnen sich aus durch eine liebevolle Betreuung, hohe fachliche Qualität und anspruchsvolle Pädagogik auf Basis der Grundwerte des Paritätischen: Vielfalt, Toleranz und Offenheit.